Ich packe an – für das Handwerk

Das Handwerk bietet jungen Menschen eine attraktive Perspektive.

Meine neue Aufgabe

Es gibt Neuigkeiten: Ich habe einen neuen Job gefunden. In der Eckernförder Straßenmeisterei trete ich meinen Dienst an. Arbeitsbeginn ist um 7.15 Uhr. Ich steige in die bleiernen Schuhe und werfe mir die orangene Weste über. Mich erwarten vielerlei Aufgaben: Ich stelle Schilder auf, walze geflickte Straßen und mische Beton an. Nach der Arbeit blicke ich zufrieden auf meinen Tag zurück.

Auch wenn mir es mit viel Freude bereitet hat, in der Straßenmeisterei zu helfen. Mein Engagement dauerte nur einen Tag und gehörte zur „Aktionswoche Handwerk“ der SPD-Landtagsfraktion. Die Idee: Wir SPD-Abgeordnete besuchen Handwerksbetriebe in unseren Wahlkreisen und werben so für das Handwerk – ein kleiner Beitrag gegen Fachkräftemangel.

Einen weiteres Kurz-Praktikum habe ich bei der Firma „Stoffkultur Schütte“ in Hütten absolviert. Dort werden alte Möbel restauriert und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich die Ausstattung von Räumen. Vom Bodenbelag bis zum Sonnenschutz. Auch hier konnte ich ein angenehmes Betriebsklima spüren.

Das Paradox des Handwerks

Das Handwerk bietet vielen jungen Menschen eine attraktive und langfristige Berufsperspektive. Nicht umsonst heißt es: „Das Handwerk hat einen goldenen Boden.“ Denn es eröffnet finanzielle Sicherheit. Dennoch suchen viele Handwerksbetriebe  vergebens nach jungen Menschen, die einen handwerklichen Beruf erlernen möchten. Um dem Fachkräftemangel zu entgegnen, sollte die Meisterausbildung gebührenfrei sein. Das ist unser Ziel als SPD. Denn akademische und berufliche Ausbildung sind gleichwertig. Und so können wir den Betrieben helfen, geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden.

 

Ich restauriere einen Stuhl unter Anleitung von Herrn Schütte, dem Inhaber der Firma „Stoffkultur“.